AEC Profile

Beim letzten Insights Artikel wurde erklärt das EMs (also Externe Mitarbeiter) in Qualifikationsstufen eingeteilt werden. Vom Amateur über den Normalo zum Profi. Weiterhin wird jede Miniatur eine Rolle zugewiesen. Anführer, Spezialist, Soldat oder Handlanger. Wer den Artikel gerne nochmal lesen möchte kann das gerne hier machen: https://www.aec2090.de/2019/09/22/armed-external-contractor-a-k-a-em/

In diesem Insights Artikel geht es nun um die Werte die einen EM ausmachen. Oder besser gesagt jede Miniatur ausmachen die im Spiel vorkommen kann.

Ein EM Profil setzt sich aus 5 primären Attributen, 5 sekundären Attributen und ein paar anderen Werten wie Bewegungsweite usw. zusammen. Die primären Attribute definieren die Physis des EMs. So sind die klassischen Attribute Stärke und Geschick sowie der Intellekt Teil des primären Parts. Chuzpe und Biomasse runden diese dann ab. Die drei ersten sind weitestgehend selbsterklärend. Stärke beschreibt die körperliche Kraft, Geschick das Koordinationsvermögen und Intellekt die geistige Regheit. Chuzpe ist ein Maß für die Selbstsicherheit und Coolness, die ein EM zeigt. Biomasse ist ein Wert der zeigt wie viel des EM Körpers noch natürlich ist und wie viel durch technische Komponenten ersetzt wurde.

Diese 5 primären Attribute beschreiben also die Basics des EMs. Von diesen leiten sich nun die folgenden 5 sekundären Attribute ab. Ausweichen, Präsenz, Magie, Nahkampf und Fernkampf. Immer zwei der primären Attribute haben Einfluss auf ein sekundäres Attribut. So haben z.B. der Intellekt und das Geschick Einfluss auf die Fähigkeit Auszuweichen. Ein intelligenter EM bedenkt einfach mehr Möglichkeiten und kann Situationen besser einschätzen als jemand der eher schlicht durch die Welt stiefelt. Und jemand der Agil und Flink ist, kann sich einfach besser aus möglichen Gefahrenbereichen bringen als jemand dessen Geschick es nicht mal erlaubt unfallfrei geradeaus zu gehen.

Wie ab und an schon mal erwähnt, basiert das Spiel auf Prozentwerten, wird also mit dem W100 gespielt. Die Attribute sind also ein Wert zwischen 1 und 100+. Primäre Attribute sind ein definierter Wert und sekundäre Attribute der Durchschnitt zweier primärer Attribute. Am Beispiel des Ausweichens also Geschick + Intellekt / 2.

Diese Kombination von primären und sekundären Attributen erhöht im Spiel die Vielfallt der Möglichkeiten für Cybertech und Magie. Die Veränderung eines primären Attributes z.B. durch einen Zauberspruch der einen Bonus auf die Stärke gibt, hat damit Auswirkung auf ein oder mehr sekundäre Attribute. Cybertech die aber z.B. das Zielen erleichtert hat nur Auswirkung auf das sekundäre Attribut Fernkampf (und einen negativen auf das primäre Attribut Biomasse).

Spieltechnisch wird es immer teurer sein primäre Attribute positiv zu verändern als sekundäre.

Neben den 10 oben beschriebenen Attributen hat ein EM noch weitere Merkmale im Profil die ihn definieren. Da wäre zum einen die Bewegungsweite, ein Wert in Zentimetern der für die Fortbewegung zu Fuß wichtig ist, einen Schutzwert der die Summe seiner Panzerungen und sonstigen Schutzmaßnahmen ist, ein Magiepotenzial (das evtl. noch rausfliegt, weil unnötig) sowie einen Wert für die maximale Anzahl an Wunden und an Erschöpfung. Als letztes Merkmal bleibt dann noch der Wert für die Anzahl möglicher Aktionen pro Runde.

Mit diesen 15 Werten kann man alles beschreiben was für Spielsituationen notwendig ist. Was Runden und Aktionen sind und wie das Probensystem funktioniert, ist Thema für einen weiteren Insight Artikel.

Die Miniatur im Artikelbild ist von Brother Vini’s
Bemalung: Stephan Tegtmeier
Hintergrundbild: Ethan Zhan auf Pixabay
Artwork: Stephan Tegtmeier